Mittwoch, 31. Januar 2018

Filmritik: "Maze Runner 3: Die Auserwählten in der Todeszone"

© Twentieth Century Fox of Germany GmbH
"Maze Runner 3: Die Auserwählten in der Todeszone" ist der letzte Teil der Verfilmung der Jugendbücher von James Dashner. Die ersten beiden Verfilmungen waren mit ihrem geringen Budget und hohen Besucherzahlen ein voller Erfolg und der letzte Teil soll die Geschichte rund um die immunen Kinder zu Ende erzählen - Vorweg: Dies ist ganz gut gelungen.

Ein Rückblick (Spoiler zu Teil 1&2 folgen)

Teil 1 - "Die Auserwählten - Im Labyrinth 
Ohne eine Erklärung landen in zeitlichen Abständen Kinder und Jugendliche auf einer Lichtung inmitten eines Labyrinthes, welches Wesen beherbergt die deren Tod im Sinne haben. Mit den letzten zwei "Lieferungen" der Jugendlichen Thomas (Dylan O´Brien) und Teresa (Kaya Scodelario) bleibt nichts anderes übrig als einen Weg aus dem Labyrinth zu suchen. Als dies gelingt erfährt die Gruppe noch kurz von ihren Peinigern das die Welt durch Sonnenstrahlung nahezu komplett zerstört ist und ein Virus Menschen zu Zombies verwandelt. Viel mehr Zeit bleibt nicht, da vermeintliche Rettung naht.

Teil 2 - "Maze Runner 2: Die Auserwählten in der Brandwüste
Die Vermeintliche Rettung stellt sich als gleiche Gemeinschaft heraus, welche die Jugendlichen gefangen und in das Labyrinth gesteckt hat. Der Gruppe gelingt die Flucht und eine Suche nach Sicherheit. Dabei kommen sie in Kontakt mit den Zombies, welche von dem Virus dahingerafft werden. WCKD versucht weiterhin die Jugendlichen wieder einzufangen. Kurz bevor die Jugendlichen sich durch Unterstützung des Widerstandes in Sicherheit wiegen, verrät Teresa die Gruppe und Minho (Ki Hong Lee) wird gefangen genommen. Daraufhin schwört Thomas Vergeltung. 

Maze Runner 3: Die Auserwählten in der Todeszone

Sandige, leblose Umgebung flimmert über die Leinwand. Ein Zug, in welchem Kinder und Jugendliche transportiert werden rauscht vorbei. Kurz darauf ein Buggy, in welchem Thomas und seine Verbündeten sitzen. Die Aufgabe ist klar: In dem Transport befindet sich Minho - Diesen gilt es zu befreien. Mit einem spektakulären Manöver gelingt dies sogar fast. Nach der mehr oder weniger gescheiterten Rettungsaktion bespricht sich die Gruppe über ihr weiteres vorgehen und es scheint einige Zeit seid dem letzten Teil vergangen zu sein. Trotz der Tatsache das bereits viele andere Kinder gerettet werden konnten, macht sich Thomas auf die waghalsige Reise um Minho zu befreien. Seine Freunde können nicht anders als ihm dabei zu unterstützen. Es entsteht eine relativ langatmige Reise durch das Land hinein in eine Stadt der Menschen in welcher noch alles in Ordnung scheint: Hier ist von dem Virus und der Verwüstung wenig zu bemerken. Doch die Zeit wird knapp:Der Virus verbreitet sich weiter über die Luft und Verräterin Teresa und ihrem Ärztestab ist es nach wie vor nicht gelungen ein effektives Heilmittel herzustellen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Als bekannt wird das sich Thomas in der Stadt befindet wird von Oberbösewicht Janson (Adrian Gillen) alles versucht um ihn zu schnappen. Während die Gruppe rund um Thomas versucht unbemerkt Minho und weitere Kinder zu befreien, bemüht sich ein wütender Mob ein brachiales Ende der Scheinwelt herbeizuführen, wobei es zu offenen Straßenschlachten kommt. 

Bis zum Schluss kann man der Frage ob ein Gegenmittel gefunden wird und alle Charaktere das Chaos heil überstehen werden miteifern. Zumindest bis zu einem gewissen Punkt: Die letzte halbe Stunde des Films ist leicht vorhersehbar, die Laune bleibt nur durch die ganze Action recht weit oben. Mit Ende des Films bleiben leider sehr viele Fragen aber ungeklärt und mehr oder weniger große Logikfehler schleichen sich ein ohne geklärt zu werden. Dies ist sehr Schade, da kann man nur darauf Hoffen in den Jugendbüchern zufriedenstellende Erklärungen zu finden. Unterhaltsam ist der Film dennoch: Die Action ist gut anzusehen, die Charaktere handeln meist verständlich und die Handlung enthält durchaus einige unvorhersehbare und überraschende Elemente.

Jeder, der die ersten Teile bereits mochte wird sich diesen Teil ohnehin ansehen. Allen anderen sei geraten zuerst die ersten beiden Teile anzusehen, auf Rückblenden wird verzichtet. Dadurch würde jemand der mit dem dritten Teil einsteigt nicht viel verstehen. Wer von den ersten beiden Teilen nicht sehr begeistert war, sollte warten bis "Maze Runner 3: Die Auserwählten in der Todeszone" zum leihen oder auf DVD erscheint - Für einen gelungenen Abend auf der Couch reicht die Trilogie auf jeden Fall sehr gut aus. 

© Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Montag, 22. Januar 2018

Mein Montag


Montag, 5:00 Uhr. Mein Wecker klingelt mich mehr oder weniger sanft aus meinem mehr oder weniger Tiefschlaf. Manchmal stehe ich direkt auf, hin und wieder wird der „Schlummern“ Button gedrückt bis 5:30 Uhr ist. Aber dann steh ich auf. Nicht sonderlich müde, nicht genervt. Kurz meine Kater begrüßt, welche meist so freundlich sind bereits kurz vor 5:00 Uhr ebenfalls zu versuchen mich aufzuwecken. In der Küche wird erst einmal Kaffeewasser aufgesetzt und dann geht es ab unter die Dusche. Für meinen Geschmack meist etwas zu hektisch verlasse ich um 6:00 Uhr das Haus um mich auf meinen zweistündigen Weg zur Schule zu machen. Dabei bin ich besonders Montags voller Energie, aber warum?

Neue Woche, neue Chancen

Klar, jeder Tag hat die Möglichkeit etwas besonderes zu werden - Sicher. Ich kann zwar durchaus den Wahrheitsgehalt anerkennen, meine eigene Motivation und Disziplin spielen dabei aber meist nicht mit. Also Strecke ich diesen Satz auf eine Woche. Im Idealfall habe ich Sonntags wenig anstrengendes getan, und abends noch dazu etwas entspannendes, wie zum Beispiel ein Bad und ein paar Folgen Netflix. Montags sitze ich dann 6:10-6:25 am Bahnhof und warte auf meinen Zug. Auf dem Gleis gegenüber stehen viele Menschen die mit dem ICE in Richtung Hamburg fahren. Alleine das erfüllt mich schon mit Energie. Was diese Leute wohl arbeiten um sich ein ICE-Ticket leisten zu können/müssen? Vor allem aber ordne ich ungefähr meine Woche während ich warte - Heute steht dies an, am Mittwoch könnte ich jenes tun, oh, und morgen könnte ich zum Sport. Bis ich in der Schule angelangt bin, steht ein Wochenplan.

Was zwei Stunden Pendeln bewirken (können)

Was?! Du fährt jeden Tag zwei Stunden zur Schule und wieder zwei Stunden zurück jeden Tag?! Dazu habe ich zwar bereits einen Post geschrieben (http://stefan-tese.blogspot.de/2017/09/mein-leben-mit-der-db-co.html) aber hierzu kurz: In den zwei Stunden könnte ich schlafen, meist lese ich zuerst grob die aktuellen Nachrichten und erkunde mich auf Instagram weshalb ich mit meinem eigenen Leben unglücklich sein könnte. Dann schreibe ich vielleicht (wie jetzt) einen neuen Blogpost, oder schau mir auf Netflix etwas an. Montags höre ich auch oft aktuelle Charts, um ein Gefühl zu bekommen was gerade beliebt ist.
Generelles Nachdenken hilft mir zusätzlich dabei dies in verminderter Menge nachmittags oder abends zuhause zu tun. Das spart mir einiges an Kraft und unnötigen Sorgen. In der Schule angekommen bin ich aber im Normalfall vor allem eines: Wach. Andere kriechen zwanzig Minuten vor Unterrichtsbeginn aus dem Bett, kommen zu spät und sind extrem müde. Die ersten Unterrichtsstunden können dabei sicherlich nur schwer aufgenommen werden. Ich dagegen bin zu diesem Zeitpunkt zwei Stunden wach, musste mich etwas bewegen und habe mich gut unterhalten - Ein Kaffee muss dann trotzdem noch sein.

Wie Freunde mich motivieren

Damit ist nicht gemeint, dass meine Freunde mir positiv zureden müssen in die Schule zu gehen. Viel mehr ist damit gemeint das mich meine Freunde mit dem was sie außerhalb der Schule tun motivieren: Nach der Schule arbeiten, direkt lernen, sich vorbildhaft um das eigene Kind zu kümmern, etc. - Macht das nicht jeder, ist es nicht normal diese Dinge zu tun? Durchaus, aber durch das Wissen der Aktivität anderer wird mein Ehrgeiz gesteigert. Zudem der simple Fakt: Ich sehe meine Freunde wieder.

Wenn Montage einfach nerven!

Sonntags Abends braucht man eigentlich (noch weniger als sonst) durch sein Facebook stöbern - Überall sind Posts von Leuten, welche sich über den neuen Wochenstart aufregen, ihre Arbeit und das aufstehen generell schlecht reden. Dafür habe ich nur bedingt Verständnis. Es ist doch euer Leben, ihr habt euch für euren Arbeitsplatz und den damit verbundenen Arbeitszeiten entschieden. Und falls nicht, dann ändert etwas daran, egal wie viel Überwindung es kosten mag. Wir haben zum Glück die Möglichkeit einen von unzähligen Berufen zu ergreifen und uns damit unsere eigene Zukunft zu gestalten. Und wenn die Kenntnisse dafür nicht ausreichen, bildet euch weiter - Ich mache jetzt mit 24 mein Allgemeines Abitur nach und werde danach studieren. Viel Ältere Personen wagen nach Jahren im Beruf einen Neuanfang und sind trotz der damit verbundenen Schwierigkeiten zumeist hinterher glücklich diesen Wandel in ihrem Leben gewagt zu haben!

Quelle: https://karrierebibel.de/montagsblues-tipps/