Dienstag, 10. Januar 2017

Essen & Ich



In diesem Format möchte ich immer mal wieder etwas über das Thema „Essen & Ich“ schreiben. Letztes Jahr hatte ich mir als Ziel gesetzt bewusst zuzunehmen. Privat hatte ich einige Rückschläge erleben müssen, wodurch ich mir dadurch auch wieder etwas mehr Selbstwertgefühl geben wollte. Nun, dieses Ziel ist kläglich gescheitert – Nach nur drei Wochen hatte ich den Fokus verloren und keine Erfolge mehr gehabt. Dieses Jahr möchte ich mich dem gleichen Ziel, bewusst zunehmen, widmen & dabei aber mithilfe dieses Formates etwas anders machen: Ich setze mir zum einen smartere Ziele und gehe meinem eigenen Bezug zum Thema „Essen“ genauer auf den Grund. Das bedeutet für mich vor allem mir einzugestehen das ich definitiv, und dringend etwas ändern muss! Zwar war ich schon immer schlank & „konnte so viel essen wie ich möchte“, aber die Zahlen, Reflektieren und mein Selbstwertgefühl sprechen da etwas anderes: Ich bin ca. 1,84 cm groß und wiege aktuell schwankend zwischen 53 & 55 Kilogramm. Geht man nach dem (veralteten) Body-Mass-Index liegt dieser unter der Angabe von 55 Kilogramm bei 16. Untersuchungen bei meinem Hausarzt haben ergeben das ich an keiner Schilddrüsenüberfunktion leide – Somit bin ich selbst für mein Gewicht verantwortlich. 

Bild links: Juni 2016 - Bild rechts: Juni 2014


Und das Gewicht von 55 Kilogramm ist für mich tatsächlich schwer zu halten, im November bis Mitte Dezember lag mein Gewicht bei 48 Kilogramm, was einem Body-Mass-Index von 14(!) entspricht.Hierzu benötigt es keinen Arzt, welcher mir sagt das dieser Wert drastisch zu tief ist. Mir ist diese Tatsache durchaus bewusst und doch bin ich bisher nicht in der Lage gewesen aktiv daran etwas zu ändern, wodurch ich mir eingestehen muss das ich eine Essstörung habe. Ich habe Angst zuzunehmen, empfinde jegliches mögliches Körperfett als ekelerregend und doch würde ich gerne mehr wiegen und Sport machen, damit ich einen trainierten Körper habe. Ich habe mir in den vergangenen Monaten immer wieder überlegt ob eine stationäre Therapie sinnvoll wäre, kam aber zu dem Entschluss das dies nicht der richtige Weg ist. Es passt zum einen nicht in mein aktuelles Lebensumfeld und ist meines Erachtens nicht die richtige Maßnahme. Auf die Suche nach einer ambulanten Unterstützung bin ich aktuell aber, da dies meinen Alltag nicht zu sehr einschränkt und mich (hoffentlich) sinnvoll unterstützen kann. Die Tatsache mir mein Problem einzugestehen ist sicher der erste richtige Schritt in eine gesündere Ernährung. Vielleicht wundern sich einige, dass ich ein solch privates und persönliches Thema online publiziere, ich möchte damit aber aufmerksam machen das Ernährungsprobleme weder Geschlechter-, noch Alters abhängig sind und möchte die Möglichkeit bieten mich auf meinem Weg zu begleiten.

Ich plane regelmäßig, am liebsten 2 Mal im Monat diese Serie zu updaten – Sowohl mit Artikeln hier auf meinem Blog, als auch mit kleineren Beiträgen oder Kommentaren auf Facebook, Instagram und Snapchat.







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