Montag, 21. Juli 2014

Sonntag, 20. Juli 2014

Der Selbstversuch: 1 Woche Vegan


          Der Selbstversuch: 1 Woche Vegan   

Eigentlich esse ich gerne Fleisch, trinke gerne Milch und liebe Süßigkeiten. Aufgrund meiner schmalen Statur kann ich von allem auch immer reichlich essen ohne mir dabei Gedanken um mein Gewicht zu machen. Ich hatte mir bisher nie viele Gedanken um meine Ernährung gemacht und wenn dann eher um das WIE esse ich eigentlich und nicht WAS esse ich. Als Kind habe ich es nicht anders gelernt. Man isst Fleisch und Milch gehört einfach zu Cornfalkes mit dazu. Natürlich habe ich im Fernsehen immer mal wieder Berichte über Massentierhaltung und Tierversuche gesehen, jedoch habe ich dann einfach immer umgeschalten.
Ich habe also einfach immer weg gesehen und mir weiter keine großen Gedanken um die Tiere, die auf meinem Esstisch landen Gedanken gemacht. Vor ungefähr etwas mehr als einem halben Jahr habe ich aber aufgehört wegzusehen und mehr und mehr Gemüse gegessen. Nach und nach habe ich angefangen hinzusehen und habe mich ein wenig mit Massentierhaltung, Tierversuchen oder Tierquälerei allgemein beschäftigt. Bilder und Videos die es vor allem auf Facebook in großer Anzahl zu sehen gibt, leisteten weitere Aufklärungsarbeit und so manches Video konnte ich mir gar nicht erst komplett ansehen ohne das mir schlecht wurde. Mein Verständnis für das WAS ich esse wurde aktiver und ich begriff das es eigentlich wirklich besser wäre weniger Fleisch zu essen, oder gar komplett darauf zu verzichten. Der Umstieg zu hause fiel mir wirklich nicht schwer und schon bald liebte ich den Duft verschiedener Gemüsepfannen. Zudem habe ich durch das Kaufen von frischen Produkten ein verändertes Verständnis zum Wegwerfen entwickelt.
Die frischen Produkte waren natürlich nicht so lange haltbar, folglich begann ich in kürzeren Abständen einzukaufen und konnte so meinen Abfall den ich produzierte um ein Vielfaches verringern. Wenn ich unterwegs war gab ich mich dennoch dem Wunsch nach dem einen oder anderen Döner oder Besuch bei McDonalds geschlagen und konsumierte also noch manchmal Fleisch. Durch meine Freundin, die selbst schon wesentlich länger als ich Vegetarierin ist, wurden in meinem Kopf noch mehr Räder in Bewegung gesetzt: Ich machte mir immer mehr Gedanken und schaffte es mir diverse Videos über gequälte Tiere anzusehen. und Entwickelte zum einen eine Abneigung gegen jegliche Tiernutzung zu Nahrungszwecken und zum anderen machte ich mir auch viele Gedanken über Tiere die meine Moral betrafen: Warum nimmt sich der Mensch das Recht Tiere so zu nutzen, wo es doch Alternativen dazu gibt? Wieso hat ein Tier kein Recht auf Freiheit, wenn doch jeder Mensch solch ein Recht hat? Wie können Menschen Tieren solch grausige Dinge antun und dennoch Abends nach hause zu Familie und Kind kommen und ruhig in ihren Betten schlafen?
Mir ist bewusst das es auf dieser Welt viel Leid gibt und es viele Dinge gibt für die man sich einsetzen kann, jedoch war ich mir mehr und mehr sicher das ich schon viel tun kann wenn ich mich von dem Kosum von Tierischen Dingen befreie. Vegetarisch zu leben macht mir mittlerweile nichts mehr aus und Milch habe ich gerne gegen Sojaprodukte ausgetauscht. Jedoch wollte ich mehr und spielte immer wieder mit dem Gedanken direkt Vegan zu werden. Und genau darum geht es hier die nächste Woche und hoffentlich danach noch viele weitere Wochen und Monate und Jahre in meinem Leben: Sich Vegan zu ernähren und auch in seinem kompletten Lebensumfeld darauf zu achten zu Veganen Produkten zu greifen, also zum Beispiel auch darauf zu achten welches Shampoo man verwendet.
Ich werde jeden Abend einen kleinen Bericht über meine Erfahrungen mit der Veganen Ernährung schreiben und die Rezepte, sowie Kosten und Geschmack bewerten.  Morgen früh geht es dann los.

Sonntag, 9. Februar 2014

Ein neues Gedicht ist online

Nachdem ich in meinen Notizen ein altes Gedicht gefunden habe, dachte ich das ich dieses
hier online stelle. Als ich es aber abgetippt hatte merkte ich das es mir nicht gut genug erschien.
Mit ein bisschen inspirierender Musik gelang es mir dann dieses Gedicht zu schreiben.
Es trägt den Namen "Zeit zu gehen"

Hier ist der direkte Link zu dem Gedicht: http://stefan-tese.blogspot.de/p/blog-page_9.html

Ich glaube in diesem Gedicht kann sich jeder sicher mehr oder weniger selbst erkennen.
Das möchte ich euch noch mit auf den Weg geben: 

Wer Hoffnung in erhoffte Erwartungen setzt, sollte sich nicht zu viel erhoffen.


Liebe Grüße,